Das braucht eine GmbH oder UG
Die Gesellschaft braucht ein Konto auf ihren eigenen Namen – schon bevor sie im Handelsregister steht, denn das Stammkapital muss vorher eingezahlt werden. Danach zählen drei Dinge: Kosten bei Deinen Buchungen, eine Bank mit Einlagensicherung und eine saubere Anbindung an die Buchhaltung.
| Konto | Kosten im Jahr* | Wo liegt das Geld? | Bargeld |
|---|---|---|---|
| Kontist | 0 € | Bank, deutsche Einlagensicherung | – |
| Vivid Business | 0 € | Zahlungsinstitut (Treuhandkonto) | – |
| Tide | 60 € | Bank, EU-Einlagensicherung | – |
| FYRST Base | 72 € | Bank, deutsche Einlagensicherung | ✓ |
| Holvi Flex | 90 € | Zahlungsinstitut (Treuhandkonto) | – |
| bunq Business | 96 € | Bank, EU-Einlagensicherung | ✓ |
| ING Business | 108 € | Bank, deutsche Einlagensicherung | ✓ |
| Qonto | 108 € | Zahlungsinstitut (Treuhandkonto) | – |
| Revolut Business | 168 € | Bank, EU-Einlagensicherung | – |
| DKB Business | 180 € | Bank, deutsche Einlagensicherung | – |
* Einstiegstarif bei 30 Buchungen im Monat, ohne Aktionen, teils netto. Stand 08.11.2026. Die Bestenliste unten sortiert nach Score aus Kosten, Sicherheit und Ausstattung – nicht nach Provision.
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Worauf es ankommt
Wer ein Geschäftskonto braucht
GmbH und UG brauchen ein Konto auf den Namen der Gesellschaft, schon für das Stammkapital vor der Eintragung („i. G.“). Selbstständige dürfen ein Privatkonto nutzen, ein eigenes Konto macht Buchhaltung und Steuer aber einfacher.
Bank oder Zahlungsinstitut
Bei Banken wie FYRST, ING, N26, DKB oder Sparkasse greift die Einlagensicherung. Zahlungs- und E-Geld-Institute wie Qonto, Vivid, Holvi oder FINOM verwahren Geld getrennt auf Treuhandkonten – ein anderer Schutz.
Buchungen und Bargeld
Viele Konten sind nur bis zu einem Kontingent kostenlos. Wer viele Überweisungen oder Bargeld hat, fährt mit einem Tarif mit Freibuchungen oder einer Filialbank oft günstiger.
Buchhaltung anbinden
Fast alle Konten lassen sich mit Buchhaltungssoftware verbinden. Kontist und Accountable haben Rechnungen und Steuer schon eingebaut – für die GmbH-Bilanz brauchst Du in der Regel trotzdem einen Steuerberater.
Geschäftskonto für GmbH und UG: kurz beantwortet
Braucht eine GmbH oder UG ein eigenes Geschäftskonto?
Ja. Die Gesellschaft ist eine eigene juristische Person und braucht ein Konto auf ihren Namen. Schon das Stammkapital wird vor der Eintragung ins Handelsregister darauf eingezahlt.
Welches Geschäftskonto geht schon in Gründung?
Laut Anbieterangaben nehmen unter anderem Qonto (ab Tarif Basic) und Vivid Business Gesellschaften in Gründung an. Frag bei anderen Banken vorab nach, ob ein Konto „i. G.“ möglich ist.
Was kostet ein Geschäftskonto für die GmbH?
Digitale Konten starten bei 0 bis 9 € im Monat, Filialbanken liegen bei 11 bis 16 € plus Buchungsgebühren. Bei 30 Buchungen im Monat liegen die geprüften Konten zwischen 0 € und rund 290 € im Jahr.
Ist das Geld der GmbH auf dem Geschäftskonto sicher?
Bei einer Bank ist Guthaben über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € geschützt, auch für Kapitalgesellschaften. Zahlungs- und E-Geld-Institute verwahren das Geld stattdessen getrennt auf Treuhandkonten. Keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.
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